Drama, Baby! Einfach kann ja jeder. Wir machen’s lieber spannend.

Diesen nervenaufreibenden Abschluss am 26. Juni hätten wir uns vor 3 Jahren bei unserer Mannschaftsgründung wirklich nicht träumen lassen. Nach dem Mittwochstraining saßen als wir damals mal wieder bei Boris zusammen und bei einigen (oder war es nur Steffi;-)?) kam die Idee auf, mal nicht mehr nur um eine Weinschorle zu spielen, sondern sich wirklich „offiziell“ mit anderen zu messen. Gesagt, getan: Damen 30 II, Bezirksklasse 2, wir kommen! Erstes Ziel: Spaß haben.

Da das nach Siegen noch viel besser geht, musste auch endlich der erste Mannschaftssieg her. Im zweiten Jahr am dritten Spieltag gegen Großostheim war es soweit. Die Korken konnten knallen.

Die Saison 2016 begann dann mit 3x Tennisarm. Keine gute Voraussetzung. Zum Glück bekamen wir Verstärkung durch Christiane, Susanne und Christin! Danke dafür!

Beim ersten Spiel in Kleinwallstadt fehlte „nur“ ein Doppel zum Mannschaftssieg. Easy, dachten wir. Aber es brauchte das dritte Doppel im Matchtiebreak, um das Ganze perfekt zu machen. Gott sei Dank bewiesen Madeleine und Henriette ungewohnte Nervenstärke;-)

Dann folgte Sieg auf Sieg und die zuerst leise und dann immer lautere Hoffnung: Da geht ja tatsächlich noch mehr.

Ein paar Highlights: Christines Matchtiebreak-Krimi im Spiel gegen Weiß-Blau: 15-13 nach einigen Matchbällen gegen sich und im Doppel sowieso immer eine Bank. Anika: unsere starke Nummer 1.

Nicole und Madeleine: ungeschlagen im Einzel und auch im Doppel sehr erfolgreich. Steffi als unser unermüdlicher Motivator und verlässlicher Punktegarant. Johanna: erstes Spiel nach der Babypause und natürlich gleich siegreich. Und schließlich Viola: Nach einer super Saison musste sie am letzten Spieltag leider eine bittere 9-11 Niederlage einstecken und bekam dann noch Krämpfe.

Der letzte Spieltag gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Homburger musste also die Entscheidung bringen. 6-6 nach den Einzeln, 9-9 nach zwei Doppeln. Das letzte Doppel von Anika und Steffi ging in den Matchtiebreak…

Da hilft nur: Nerven wie Drahtseile (schwierig), ein Maskottchen (die kleine Julia, die bei keinem Spiel gefehlt hat) und die richtige Motivation (diverse Angebote von Sektflaschen und Meisterfeiern und der halbe Verein als Zuschauer hinter uns am alten Clubhaus). Das happy end: 10-6 im Matchtiebreak. Der Aufstieg in die Bezirksklasse 1 ist tatsächlich geschafft. Freude pur!
Und im nächsten Jahr? Das kommt ganz auf die Angebote an;-)

 

Henriette Cadonau

 

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