Senioren unterwegs – 25 Jahre Traunstein

Vorbereitung unserer Senioren wieder in Traunstein

Bereits zum 25. Mal fuhren die Senioren des TC Schönbusch Aschaffenburg zur Tennisvorbereitung nach Traunstein. Auch dieses Jahr waren die cirka 20 Teilnehmer von der Vorbereitung bei Martha Vogel wieder hellauf begeistert. Sie sitzt kurz vor ihrem 70. Geburtstag noch selbst auf der Walze und sorgt dafür, dass ihre Plätze auch richtig gut sind, geht zum Golfen, Skifahren und hat auch sonst alles im Griff.

Heuer hatten die Senioren richtig Glück mit dem Wetter. „Die vergangenen Jahre hat es teilweise noch geschneit oder der Regen ist gerade so vom Himmel gefallen und wir konnten nur in der Halle spielen. Diesmal bereiteten wir uns vom ersten Tag an im Freien auf die Saison vor“, erzählt Peter Imhof. Er ist, wie Günther Reißmann und Toni Kurz, eines der Gründungsmitglieder der „Traunstein-Truppe“.
Täglich übten die Spieler ihre Vorhand oder ihren Slice – morgens zwei Stunden und mittags zwei Stunden plus das eine oder andere Spielchen. Kein Wunder, dass nach ein paar Tagen die Knochen weh taten. Doch wie immer war auch diesmal wieder ein Physiotherapeut zur Stelle und auch die Sauna wurde erneut gut genutzt.
Beim schon traditionellen Kirchgang in der nahegelegenen Wallfahrtskirche „Maria Eck“ wurden heuer wieder viele Kerzen geopfert. „Wir haben die Kerzen angezündet zum einen für unsere Gesundheit oder zur Genesung, aber auch für die eine oder andere Meisterschaft“, sagt Toni augenzwinkernd.
Auf dem Plan stand auch eine Fahrradtour, eine Runde Golf, der Schafkopf-Abend, der keinesfalls fehlen durfte, oder ein Besuch bei der „Windbeutel-Gräfin“ im nahegelegenen Ruhpolding. Allerdings hatten die Senioren Pech, den genau an diesem Tag hatte das für seine excellenten Windbeutel bekannte Cafe geschlossen.
Viel zu schnell rückte der letzte Abend heran. Dieser fand – wie immer – beim Alois statt. „Das Bier hat uns sehr gut geschmeckt und auch das Eis in der Eisdiele am Ort war super lecker“, schmunzelt Peter. Und Toni Kurz sagte: „Es war einfach toll. Ein Spruch jagte den anderen und wir haben viel gelacht. Die Stimmung war sehr gut.“ Auch deshalb, weil Charly Unkelbach, übrigens noch einer der wenigen „Arbeitenden“ in der Runde, wieder für das eine oder andere gute Schmankerl (wie ein Laib Käse oder einen leckeren Wildsau-Schinken) sorgte. Auch er war begeistert: „Es macht immer wieder Spaß. Wir haben eine gute Truppe beisammen und natürlich darf neben dem Training auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz kommen…“
Vor allem beim Liederabend hatten alle Beteiligten einen großen Spaß. Charly schmetterte, was das Zeug hielt und Willi entpuppte sich als die „goldene Stimme aus Joch“. Wolfgang und Bernd sorgten für die musikalische Begleitung und vor allem das „Kampflied der Senioren“ bildete den Abschluss eines jeden Abends. Laut Toni geht es folgendermaßen:

„Wir saufen den Met, bis keiner mehr steht. Unser Häuptling heißt „Rote Locke“. Wir brauchen viel Fraun, tun die Leute beklaun und haun uns mächtig auf die Glocke. Prost!“

Kaum zu Hause angekommen, ging es auch schon mit dem Üben weiter, denn bereits am 6. Mai stand die erste große Hürde für die Männer 65 an. In der Regionalliga treffen die Aufsteiger am ersten Spieltag auf den TC Bad Reichenhall. „Dann sind wir schon wieder in unserer zweiten Heimat“, sagt Peter. Seine Männer und er übernachteten in ihrem ersten Auswärtsspiel im ca. 30 km entfernt gelegenen Traunstein.
An dieser Stelle wollen wir es aber nicht versäumen, allen Teams viel Erfolg und Glück für die neue Saison zu wünschen!

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